7. Januar 2020

Bienennest und Oase

 

Oase

Bea sagte oft: „bi öis isch es scho mängisch wie imene Bazar!“ Ja. Stimmt. Wir Mitarbeitenden sind mittendrin. Mit nichts zu vergleichen ist der vergangene Monat Dezember, da gibt es Tage wie im Bienennest, dicht, intensiv, konzentriert. Trotzdem finden wir uns zurecht darin und sollten es auch, für uns und die Kundinnen.  Gelingt uns dies,  ist die Magie dieses flows unübertrefflich! Wir arbeiten als Team Hand in Hand, die Kundinnen dürfen im Sessel versinken, wir bleiben die Ruhe selbst und feilen, polieren, lackieren, telefonieren. Unsere Filialen sehen wir als Oasen des Wohlbefindens, in denen Frauen (und Männer) sich eine Auszeit gönnen vom Alltag und das Beste daran: eine, die schöner macht!

Aussicht Filiale Modissa

rotierende Mitarbeiterinnen

Die meisten unserer Mitarbeiterinnen in Zürich wechseln wöchentlich die Filiale. Der offensichtliche Vorteil der ständigen Rotation ist unter anderem, dass man als Mitarbeiterin nie festfährt in irgendwelchen Gewohnheiten und täglichen Routinen. Alle Zürcher Filialen liegen in Gehdistanz, so muss sich die Mitarbeitende in immer neuer Konstellation den Kolleginnen zuwenden. Da die Arbeitspläne drei Monate im Voraus gemacht werden, kann sich die Kosmetikerin auf den Filialwechsel einstellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich alle in allen Filialen zurecht finden und es der Leitung den nicht zu unterschätzenden Vorteil gibt, die Mitarbeitenden überall einzusetzen, ganz nach Bedarf der Saison oder Situation.

 

„Kümmere dich um deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den du zum Leben hast“  Jim Rohn

Kranke Mitarbeiterinnen sind daily business, leider. Diese zu ersetzen, sprich der Kundin den Termin zu gewährleisten, ist manchmal tricky. 

Ist eine Kosmetikerin krank, so muss sie sich bis 8 h morgens bei jemandem vom Leitungsteam telefonisch melden.  Dann heisst es für die Rezeption (wo die Termine gemacht werden): Lösungen suchen, die die Kundin nicht tangieren! Wir versuchen, die Termine 1:1 zu einer anderen Kosmetikerin zu verschieben. Für jede Behandlung muss eine Ersatzlösung gefunden werden, was nicht immer einfach ist, da nicht alle unserer Kosmetikerinnen dieselben Behandlungen machen, je nach Schulungsgrad. Vielleicht gibt es Anpassungen oder Verschiebungen von einigen Minuten, die wir der Kundin mitteilen müssen, manchmal auch ein Wechsel der Filiale, doch wir versuchen, den ursprünglichen Termin so wenig wie möglich zu verändern.

Nur im äussersten Fall sagen wir der Kundin ab, dann, wenn alle Stricke reissen und alle Möglichkeiten erschöpft sind. Diese Telefonat heben wir bis zum Schluss auf, in der Hoffnung, dass der Tag noch Lösungen und Glück bringt

 

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